Allgemeine Hinweise zur Suche und Nutzung einer geeigneten Prepaid Kreditkarte

Aus gegebenen Anlass führen wir noch einmal einige wichtige Hinweise auf, die bei der Suche nach einer geeigneten Prepaid Kreditkarte gegeben sein sollten. Weniger sollten Sie nicht akzeptieren, dann werden Sie Freude mit Ihrer neuen Prepaid Kreditkarte haben. Wenn Sie die nachfolgenden Punkte beachten, werden Sie schnell eine passende Prepaid Kreditkarte finden.

Wer steht hinter dem Angebot
Ganz wichtig ist natürlich, daß Prepaid Visa und Mastercard Kreditkarten von einem seriösen Kreditkartenanbieter ausgestellt wird. Neben transparenten Angeboten, wie der LBB Visa Card von der Landesbank Berlin oder der Payango Prepaid Visa Card von der Landesbank Baden-Württemberg, tummeln sich in diesem Markt auch einige unseriöse Anbieter. Vorsicht ist hier angesagt. Die falsche Auswahl kann in der Folgezeit teuer werden.

Sind die Gebühren der Prepaid Kreditkarte transparent
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, gibt es doch ganz erhebliche Unterschiede – vor allem bei den Gebühren. Günstige Prepaid Kreditkarten ohne Schufa, wie die Payango Prepaid Visacard oder LBB Prepaid Karte berechnen keine gesonderte Abschlussgebühr und als Jahresgebühr sind lediglich zwischen 20 und 39 Euro fällig. In der jährlichen Grundgebühr sollte ein Online-Kartenkonto mit monatlicher Kontoabrechnung und der Anzeige von tagesaktuellen Umsätzen, sowie die kostenfreie Aufladung auf dem Kartenkonto enthalten sein. Auch der Versand der Monatsabrechnung per E-Mail sollte kostenlos sein.

Weitere Punkte, auf die man achten sollte – sind die Guthabenverzinsung, keine Guthabenbegrenzung beim Aufladen der Prepaid-Karte, keine Auslandsentgelte für Umsätze im Ausland solange in Euro bezahlt wird und wenn gewünscht, SMS-Service für eine günstige Monatspauschale von max. 2,- Euro.



Bargeldabhebungen mit der Prepaid Kreditkarte
Wird Bargeld mittels PIN am Geldautomaten abgehoben, gibt es teilweise erhebliche Unterschiede. Zu beachten ist, wie hoch ist das Abhebungslimit pro Tag, welche Gebühren fallen an, und speziell für Urlauber, wie hoch sind die Gebühren bei Abhebungen in Nicht-Euro-Ländern. Seriöse Anbieter weisen diese Gebühren an leicht zu findender Stelle offen aus.

Übersichtlicher Kreditkartenantrag
Der Internetauftritt sollte übersichtlich gestaltet und leicht verständlich sein. Die Beantragung der Prepaid Kreditkarte sollte in einfachen Schritten online möglich sein – und die Identitätsprüfung sollte per PostIdent ohne irgendwelche Zusatzkosten erfolgen. Auch sollte die Abwicklung innerhalb kürzester Zeit garantiert werden.

Akzeptanz der Prepaid Kreditkarten
Solange die Prepaid Kreditkarte von Visa oder Mastercard in Verbindung mit einer deutschen Bank herausgegeben wird, sollte es ausser der oben angeführten Ausnahme – sofern der Händler keine online Abfrage durchführen kann – keinerlei Akzeptanzprobleme geben. Wird die Karte von einem osteuropäischen Anbieter herausgegeben, kann es vorkommen, dass die Karte im Internet nicht immer akzeptiert wird, insbesondere bei amerikanischen Zahlungssystemen wie z.B. Paypal. Ansonsten werden Karten aus diesen Ländern akzeptiert, solange genügend Guthaben auf Ihrem Konto vorhanden ist.

Sicherheit und Verlust
Nach wie vor zählen Kreditkarten zu den sichersten Zahlungsmitteln. Bei Zahlungen im Internet sollte jedoch darauf geachtet werden, daß der Händler ein gesichertes Verfahren wie zum Beispiel SSL verwendet. Wichtig ist auch, daß die Prepaid Kreditkarte über einen dreistelligen Sicherheitscode (CVC/CVV-Code) verfügt, der sich auf der Kartenrückseite befindet. Dieser Code ist bei fast allen Bestellungen per Internet oder per Telefon erforderlich.

Sollte die Prepaidkarte durch Diebstahl oder Verlust abhanden kommen, so muss dies umgehend dem Kreditkarten Anbieter mitgeteilt werden. Manche Anbieter offerieren eine kostenfreie Service Nummer mit der Vorwahl 0800, eine Service-Nummer, bei der nur sehr geringe Gebühren pro Minute anfallen, kann auch noch akzeptiert werden. Wichtig ist auch, darauf zu achten, daß im Schadensfall nur bis zu einer Schadensgrenze von 50,- EUR gehaftet werden muss – sofern mit der Karte bereits Abhebungen oder Einkäufe getätigt wurden, bevor der Verlust gemeldet und die Karte gesperrt werden konnte. Ab dem Zeitpunkt der Verlustmitteilung haftet der Kreditkarten Anbieter.